Die Crux mit dem Hallux

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  • Haben Sie das Gefühl, Ihre Füsse könnten Entlastung gebrauchen?
  • Oder hat sich die Form unschön verändert?
  • Ist es vielleicht schon so weit, dass Sie Schmerzen verspüren?
  • Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und versuchen Sie sich in Ihre Füsse hinein zu denken.
Die Spiraldynamik® bietet ein sehr effizientes Mittel zur Behebung von Deformationen in den Füssen. Eine der bekanntesten Veränderungen ist  der Hallux valgus, diese unschöne und oft schmerzhafte Veränderung der grossen Zehe. Wie entsteht diese?

Die Ursache dafür liegt meistens im Hüftgelenk, wo der Oberschenkel nach innen dreht. Dadurch wird das Fussgewölbe abgeflacht. Die wie eine römische Brücke aufgebauten Fusswurzelknochen werden durchgedrückt und instabil (rote Pfeile 1 und 2). Dadurch dreht sich der Mittelfussknochen der Grosszehe zur Fussmitte (roter Pfeil 3). Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Grosszehe selbst Richtung Kleinzehe dreht (roter Pfeil 4) und sich das Grosszehen-Grundgelenk öffnet. Um dieses zu schützen legt der Körper Kalk darum herum an. Zusätzlich organisiert sich das Fasziengewebe (Bindegewebe) um den Bereich der Fehlstellung herum und stützt diese so gut wie möglich.

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Bild 1, © by Sylvia Menzi: Rechter Fuss mit durchgedrücktem Längsgewölbe und verdrehten Mittelfussknochen  Hallux valgus

Lernt nun der oder die Betroffene die korrekte Verschraubung der Beine und beachtet möglichst bei jedem Schritt die richtige Fuss-Stellung, baut sich das Längsgewölbe auf, der Mittelfussknochen dreht zurück, wo er hin gehört, die Grosszehe kommt ein stückweit zurück (meistens nicht ganz), der Kalk wird aber nach und nach abgetragen, da dass Gelenk nicht mehr so geschützt werden muss.
Was aber noch viel wichtiger ist: das Faszien- oder Bindegewebe wird entsprechend umgebaut und gibt sich nun alle Mühe, den faszinierenden und ausgeklügelten Aufbau der Fussknochen zu stabilisieren und den Muskeln einen optimalen Arbeitsplatz zu sichern. Dieser Prozess dauert ein bis zwei Jahre.

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Bild 2, © by Sylvia Menzi: Rechter Fuss mit korrektem Aufbau des Längsgewölbes

Zu meinem grossen Schrecken habe ich im Schweizer Gesundheits-Magazin „Vista“ einen Werbetext für Operationen am Hallux valgus gefunden. Sie werden als Lösungen des Problems beschrieben. Auch die Empfehlungen nach den OP’s sind Besorgnis erregend: Empfohlen werden Spezialschuhe und Verbände oder andere Hilfsmittel, welche die Grosszehe in die richtige Richtung schienen oder zwängen.
Leider fand ich kein Wort darüber, wie man Eingriffe verhindern oder hinauszögern könnte. Die Lösung liegt im Aufheben der mechanischen Belastung (siehe Bild 1) und der Geduld, dass sich das Bindegewebe mit dem entsprechenden Training umformt. Das gilt heute als gesichert!
Ganz besonders wichtig ist das Üben des richtigen Gebrauchs unserer Beine und Füsse nach der Operation. Wird die Belastung nicht beseitigt, meldet sich der Hallux valgus zurück, und dies mit ziemlicher Sicherheit.

Mittlerweile wurden, dank dem Spiraldynamik®- und Faszientraining schon mehrere Hundert Operationen verschoben oder abgesagt! Das spart Kosten für die erste Operation und natürlich für alle weiteren. Es lohnt sich, den Füssen Gutes zu tun und sie so zu bewegen, wie sie für ihren raffinierten Bau gedacht sind.

Privattraining

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